Separate Länderkennzeichen und 9-stellige Institutionskennzeichen (IKNR) |
01.10.2011 |
Durch die Einführung der eGk kommen einige neue Datenfelder ins Programm. Diese machen sich vor allem in den Stammdaten bemerkbar.

Das neue Feld kann 1 - 3 Buchstaben enthalten, die Ländercodes können sowohl manuell, als auch auswählbar über die Hilfetaste f11 eingetragen werden:

Bei einerÜberweisung wird das Länderkennzeichen auch im Falle der Ausprägung "D" der PLZ vorangestellt, dies ist KBV-Vorgabe und nicht änderbar.
Postleitzahlen können darüberhinaus auch länger, als in Deutschland üblich, sein. In Europa verwenden z.B. die Niederlande vier Ziffern und zwei Buchstaben und das Vereinigte Königreich eine wilde Kombination aus Zahlen und Buchstaben als Zip-Code.
Soll eine Postleitzahl, die nicht nur aus Ziffern besteht, erfasst werden, so ist zwischen PLZ und Ort ein Unterstrich (Tastenkombination shift - minus ) anstatt eines Leerzeichens zu erfassen, zudem ist ein Wohnsitzländercode ungleich "D" zu erfassen.
Die ersten beiden Stellen einer IK sind die Klassifikation, 10 steht für gesetzliche Krankenkasse. Wird die IK 7-stellig eingegeben (so auch auf den KVK gespeichert), so wird vom Praxis-Programm automatisch die führende 10 ergänzt.
Insbesondere in den Stammdaten können diese nun z.B. nach Einlesen einer eGK erscheinen.
Aber auch das in der Vergangenheit nicht oder nur über Umwege erzeugbare Paragraphenzeichen (§) ist damit nun möglich.
Die Tastenkombination rechte Windows-Taste + F12 ruft die Character-Map (Zeichenliste) von Windows auf (dies kann einen kleinen Augenblick dauern).
Über einen Maus-Doppelklick auf das gewünschte (über die Tastatur nicht erreichbare) Sonderzeichen und anschliessendem Anklicken des Kopieren -Knopfes kann man dann zum Praxis-Programm wechseln und über strg - v das Sonderzeichen einfügen.
(Sollte die Windows-Taste auf älteren Tastaturen fehlen, kann die Character-Map auch über Anklicken des Start-Knopfes in der Windows-Startleiste, "Ausführen" anklicken und Eingabe von "charmap" aufgerufen werden.)
Länderkennzeichen
Bisher wurde das Länderkennzeichen (z.B. "DK" für Dänemark oder "D" für Deutschland) in runden Klammern hinter dem Ortsnamen erfasst.Neue Eintragungen
Jetzt wird es in einem eigenen Feld vor der PLZ verwaltet. Die Angabe ist optional, also kein Pflichtfeld:

Alte Eintragungen
Alte Länderkennzeichen-Angaben in runden Klammern hinter dem Ortsnamen werden automatisch überführt (sofern sie syntaktisch korrekt sind).Zusätze
Der Ortsname kann nun auch normale Angaben in runden Klammern enthalten, wie z.B. "Frankfurt (Oder)".Ausdruck
Beim Druck z.B. von Briefen wird der PLZ das Länderkennzeichen vorangestellt, wenn dieses nicht "D" lautet, Bsp. "DK-12345 Kopenhagen".Bei einerÜberweisung wird das Länderkennzeichen auch im Falle der Ausprägung "D" der PLZ vorangestellt, dies ist KBV-Vorgabe und nicht änderbar.
Ausland
Postleitzahlen sollten generell nicht als Zahlen angesehen werden, da mit ihnen nicht gerechnet wird, sondern als Zeichenketten, weil sie nicht nur aus Ziffern bestehen können. Im englischsprachigen Umfeld werden die Postleitzahlen korrekter als Code bezeichnet.Postleitzahlen können darüberhinaus auch länger, als in Deutschland üblich, sein. In Europa verwenden z.B. die Niederlande vier Ziffern und zwei Buchstaben und das Vereinigte Königreich eine wilde Kombination aus Zahlen und Buchstaben als Zip-Code.
Unterstrich
Institutionskennzeichen IK bzw. IKNR nun 9-stellig
Da die IKNR auf der eGK 9-stellig gespeichert wird (und auch so auf die eGK gedruckt wird), zudem die Kostenträgerstammdatei der KBV ebenfalls 9-stellige IKs verwendet, ist das IKNR-Feld in den Stammdaten und in der Kassenliste jetzt ebenso 9-stellig.Die ersten beiden Stellen einer IK sind die Klassifikation, 10 steht für gesetzliche Krankenkasse. Wird die IK 7-stellig eingegeben (so auch auf den KVK gespeichert), so wird vom Praxis-Programm automatisch die führende 10 ergänzt.
Sonderzeichen: Akzente, Paragraphenzeichen et al
Da wegen der eGK-Einführung nun auch alle europäischen Sonderzeichen verarbeitet werden müssen, musste die interne Zeichenkodierung vom Praxis-Programm geändert werden.Insbesondere in den Stammdaten können diese nun z.B. nach Einlesen einer eGK erscheinen.
á
Eine manuelle Eingabe ist durch die Taste "acute accent" (auf der Tastatur rechts neben dem Fragezeichen) gefolgt von einem Buchstaben möglich (erzeugt z.B.á).§
(Sollte die Windows-Taste auf älteren Tastaturen fehlen, kann die Character-Map auch über Anklicken des Start-Knopfes in der Windows-Startleiste, "Ausführen" anklicken und Eingabe von "charmap" aufgerufen werden.)